Nach einem wirklichen Kurztrip mit Brian im Januar der aufgrund der Kälte gerade mal eine Stunde dauerte sollte es heute, gerade auch weil schönes Wetter war mal für etwas länger ans Wasser gehen.
Es wurde ja auch Zeit, es ist schon Mitte Februar und in 2011 bisher nur eine Stunde am Wasser, das ist zu wenig.
Aber die Sonne verhieß mit ihrem starken Schein mehr als sie zu leisten vermochte.
Es doch noch bei 7 Grad und Wind relativ kalt und die dickere Jacke musste her.
Und wie das so ist, nach längerer Pause muss man sich erst einmal wieder an das Geschirr gewöhnen.
Also gab es auch recht schnell den ein oder anderen Hänger.
Denn der extrem niedrige Wasserstand am Rhein, an der Stelle die man eigentlich kennt, sorgte dann auch schnell dafür das es für ein langsam geführtes Carolina Rig nicht so ganz passte.
Einen Moment zu lange gewartet und schwuppdiwupp verzog das 30 Gramm Blei.
Alpharex der dabei war versuchte es mit leichterem Carolina Rig und verdriftete noch schneller und hatte dabei noch mehr Hänger.
Insofern muss man sagen das die Stelle keine gute Stelle für Carolina Rig und Winterverhältnisse ist.
So muss man das immer differenzieren, im Sommer wo man teilweise Speedjigging auf Barsche machen kann kann eine Stelle top sein.
Im Winter wo meist eine langsamere Führung zum Erfolg führt kann es da schon ganz anderes aussehen.
Auch ein Zwischentest mit Dropshot sagte eigentlich es müssten mehr als 30 Gramm sein.
Woher diese starke Strömung am Grund kam war für uns nicht erkennbar.
Die Oberfläche war eher ruhig....aber vermutlich gab es irgendwo einen Zulauf der offen war und aufgrund des niedrigen Wasserstands dann für den Sog am Grund sorgte,
während es oberflächlich einen Gegendruck von einem hoch gelegenen Zulauf eines Baches gab.
Aber auch davor brachte das Drop Shotten nichts, obwohl das Gummi vor dem Zulauf präsentiert, dazu noch das Sauerstoffreiche UND auch leicht wärmere Wasser eigentlich etwas vermuten ließen.
Dennoch machte es Spaß die Stelle mit unterschiedlichen Größen an Gummis und Gewichten etc.. zu untersuchen.
Aber wie ich schon sagte war es dann doch kälter als die Sonne uns glauben ließ.
Daher haben wir dann doch schon nach 1,5 Stunden die Segel gestrichen.
Schön war es trotzdem, endlich mal wieder am Wasser die Schnur und die Baits nass gemacht, tief durch geatmet und am Sonnenlicht und dem Blick aufs Wasser erfreut.