Autor Thema: 77866 Rheinau/Freistett,Herrenloses Fischerboot aus dem Rhein,Eigentümer gesucht  (Gelesen 1673 mal)

Offline TACKLEFEVER

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77866 Rheinau / Freistett - Herrenloses Fischerboot aus dem Rhein geborgen - Eigentümer gesucht

Göppingen (ots) - Am 30.06.2017 bemerkten Beamte der Wasserschutzpolizei im Oberwasser der Wehranlage
des Grenzübergangs Rheinau / Freistett ein führerlos zu Tal treibendes Fischerboot. In Zusammenarbeit mit
den Tauchern der Gendarmerie Brigade Fluviale de Gambsheim konnte es geborgen und sichergestellt werden.

Das Boot der Marke Pioner 12 trägt den Name "PACIFIC", ist ca. vier Meter lang, aus Kunststoff und grün lackiert.
Die ID-Nummer auf der Plakette lautet 75740. Im Boot selbst befand sich lediglich eine Schaufel. Der Eigentümer
wird gebeten, sich bezüglich der Abholung des Bootes
beim Polizeiposten Rheinau / Freistett zu melden. Telefon 07844 / 911490.

Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Einsatz
Telefon: (07161) 616-3333
E-Mail: goeppingen.ppeinsatz@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110981/3684058
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Offline Cypress Drill

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Wir haben vor ein paar Monaten auch ein herrenloses Boot auf dem Rheinstrom aufgefunden. Wir kannten den Kahn jedoch vom Sehen und haben ihn wieder zu der Baustelle wo er herkam zurückgezogen und dort vertaut.
Ein befreundeter Beamter der Waschupo hat uns anschließend erzählt, dass das in letzter Zeit schon öfter vorgekommen sei und wohl zu einer Art Masche gehört: Diebe lösen das Boot und stoßen es in die Strömung. Weiter stromab, an einer Stelle die weniger öffentlich ist, holen Sie das Boot dann wieder an Land und montieren in aller Seelenruhe die Außenborder ab.

Offline Stöpsel

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Solche Befürchtung hatte ich auch schon.
Denn wer sichert sein Boot mit einer Kette und einem Schloß?
Und selbst wenn, ist auch diese Sicherung von Dieben schnell geknackt.

Offline Luke

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Ich gehe davon aus, "fast jeder sichert seinen Motor und auch das Boot" mit einer Kette und Schloß.
Es gibt kaum eine, wenn überhaupt, Versicherung die leistet wenn das Boot nicht mit einem Mindestmaß gesichert ist.

Es finden sich in den Bedingungen z.B. Sätze ähnlich: "...Motor mit einer Kette mindestens 5 mm starke Glieder und Schloss.."
Grüße
Luke

Offline Cypress Drill

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Der Kahn der uns entgegen trieb war sicherlich nicht versichert. Ein alter, ungepflegter Nachen der von den Arbeitern an einer Brückenbaustelle für die Rheinüberquerung genutzt wird. Festgemacht mit einem Seil und einem nicht nautischen Knoten an einem Baugerüst  :-) .

Offline Luke

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Der ist bestimmt in der Betriebshaftpflicht des Bauunternehmers drin.
Un ebenso wird er "wahrscheinlich" wie anderes Baugerät/Arbeitsgerät in seiner Geschäftsversicherung dabei sein.

Das heißt aber noch lange nicht das die Mitarbeiter alle Auflagen der Versicherung erfüllen. :-)
Und ich kann mir vorstellen das in dessen Versicherungsbedingungen auch andere Klauseln drin sein können
als in den Boots Versicherungen für uns Sportbootfahrer.

Dennoch wird auch bei ihm sicher irgendwo stehen das tragbares Gerät gegen einfaches Wegnehmen gesichert sein muss.
Deshalb sieht man ja auch oft Kreisssägen am Haken eines Krans hängen.

Das geht bei einem Boot aber nicht so einfach  rofl rofl rofl
Der wird dann wahrscheinlich kein Geld bekommen wenn das Ding nicht gesichert ist und geklaut wird.

Ebenso wird er mit der Haftpflicht Probleme bekommen wenn das Boot abtreibt und einen Schaden verursacht.
Kann er eine sachgerechte Sicherung nicht beweisen,
auf der anderen Seite aber bewiesen werden das da keine Kette mit Schloss sondern nur ein einfaches Seil,
dessen Knoten sich gelöst hat vorhanden war, dann zahlt er womöglich selbst,
wenn das vielleicht als grob fahrlässig gilt oder eine Fahrlässigkeitsstufe erfüllt
die er in seiner Versicherung nicht drin hat.

In einer reinen Bootsversicherung bekommt man auch krasse Fahrlässigkeitsstufen,
teilweise sogar noch bezahlbar mit rein. Aber sicher nicht bei einer Geschäftsversicherung
eines Unternehmens, da wäre das Risiko für die Versicherung ja immens groß.

Grüße
Luke