Autor Thema: Fischkutter im Hafen von Kühlungsborn gesunken  (Gelesen 396 mal)

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Fischkutter im Hafen von Kühlungsborn gesunken
« am: 27 Juli 2017, 14:28:24 »

Das Seenotrettungsboot KONRAD-OTTO
der DGzRS im Einsatz an einem gesunkenen
Fischkutter im Hafen von Kühlungsborn
(Foto: DGzRS/Christoph Weber)


Der Havarist im Schlepp der KONRAD-OTTO
(Foto: DGzRS – Die Seenotretter)


Der Havarist unter dem Hafenkran von Kühlungsborn
(Foto: DGzRS – Die Seenotretter)


  Nach dem Untergang eines Fischkutters sind
die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur
Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am frühen
Donnerstagmorgen, 27. Juli 2017, im Hafen von
Kühlungsborn im Einsatz gewesen.

Die drei Fischer, die an Bord des Havaristen
gewesen waren, blieben unverletzt.

Der Kutter soll am Vormittag geborgen werden.

Gegen 5.15 Uhr erfuhr die SEENOTLEITUNG BREMEN
der DGzRS (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination
Centre), dass im Kühlungsborner Hafen ein Boot
gekentert sein sollte.

Umgehend alarmierten die Wachleiter das in
Kühlungsborn stationierte Seenotrettungsboot
KONRAD-OTTO.

Als Vormann Rainer Kulack und seine Freiwilligen-
Besatzung wenige Minuten später eintrafen, lag der
etwa zehn Meter lange Kutter „Maischolle“ bereits
auf dem Grund.

„Teile des Bugs, des Mastes und des Radars waren
noch zu sehen. Diesel trat aus“, beschreibt Vormann
Kulack die Lage vor Ort.

Die drei Fischer hatten sich von Bord retten können
und schwimmend das Ufer erreicht. Ein Seenotretter
ging im Überlebensanzug von Bord der KONRAD-OTTO,
da nur so eine Schleppverbindung zum Havaristen
hergestellt werden konnte.

In Absprache mit dem Hafenmeister schleppte das
Seenotrettungsboot den Fischkutter zum Hafenkran.
Die Freiwillige Feuerwehr Kühlungsborn brachte
Ölsperren aus.

Am Vormittag soll der Kutter geborgen und an Land
gesetzt werden. Die Wasserschutzpolizei hat die
Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.
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