Autor Thema: Notwasserung eines Sportflugzeuges auf dem Rhein  (Gelesen 357 mal)

Offline TACKLEFEVER

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Notwasserung eines Sportflugzeuges auf dem Rhein
« am: 02 November 2017, 09:43:13 »
Notwasserung eines Sportflugzeuges auf dem Rhein
zwischen den Ortslagen Oberwesel und St. Goar


  St. Goar/ Mainz (ots) - Am Dienstag, den
31.10.2017, gg. 13.02 Uhr, kam es auf dem
Rhein zwischen Oberwesel und St. Goar im
Bereich des sog. Geisenrückens zu einer
Notwasserung eines mit dem Piloten und
2 Fluggästen besetzten Sportflugzeuges,
welches sich von Mainz-Finthen aus auf
einem Rundflug zur Loreley befand.

In Höhe der Ortslage Kaub fiel aufgrund eines
techn. Defektes der Motor aus (mechan.
Benzinpumpe defekt). Der Pilot schaltet
daraufhin die elektrische Ersatz-Benzinpumpe
händisch ein.
Aufgrund der relativ geringen Flughöhe (ca. 1000m/3300 Fuß) kann die elektr. Benzinpumpe
nicht genug an Fördermenge bereitstellen, um die Treibstoffleitungen zu füllen. In der Folge geht
der Motor aus. Dem Piloten blieb jedoch noch genug Zeit, um auf einem zum Zeitpunkt der
Notwasserung nicht vom Schiffsverkehr befahrenen Rheinabschnitt das Flugzeug zu landen.

Im Rahmen der Notwasserung kam es weder zu Personen noch zu Sachschäden. Der Pilot versuchte
nach der Landung zusammen mit dem männlichen Fluggast mittels Paddel das Flugzeug an einer
linksrheinisch gelegenen Sandbank (Höhe Rhein-km 553) anzulanden. Dies misslang jedoch.

Ein talfahrendes Sportboot (Motoryacht) erkannte die Situation und leistete Hilfe. Mittels
einer ausgebrachten Leine/Tau konnte das Flugzeug an einer Öse unterhalb des Cockpits
gesichert werden und in Schlepp genommen werden. Zu diesem Zeitpunkt befand sich
keinerlei gewerbliche Schifffahrt im unmittelbaren Bereich.

Kurz unterhalb des Bettecks, Rhein-km 554,4 trafen zwei Feuerwehr-Mehrzweckboote
(jeweils 1 Boot von St. Goar und Oberwesel) ein, welche die Sicherung des Flugzeugs übernahmen.

Ein ebenfalls im Bereich talfahrender, 190m langer Schubverband, welcher aufgrund der
vorherrschenden Strömungsverhältnisse nicht aufstoppen konnte, konnte jedoch durch
entsprechende Fahrmanöver, unter Ausnutzung der gesamten Fahrrinnenbreite, ausweichen.

Nachdem das Flugzeug durch die Feuerwehr in Schlepp genommen wurde, wurde es anschließend
in den Loreleyhafen verbracht und zunächst an dem dort stillliegenden Feuerlöschboot (Fähre) vertäut.

Der Start des Flugzeuges ist nicht vor dem 02.11.17 avisiert. Für den Wasserstart wird eine Strecke
von ca. einem Kilometer benötigt, weshalb eine erneute Schifffahrtssperre unumgänglich wird.

Die Feuerwehren Oberwesel und St. Goar waren mit ca. 50 Personen im Einsatz.
Zwei Rettungswagen/NAW befanden sich ebenfalls vor Ort.

 - eine Medieninformation der Wasserschutzpolizeistation St. Goar -
Rückfragen bitte an:
WSP-Station St. Goar
Am Hafen 8
56329 St. Goar
Tel.: 06741 / 9204-0

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117719/3776358

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Offline Luke

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Re: Notwasserung eines Sportflugzeuges auf dem Rhein
« Antwort #1 am: 02 November 2017, 09:43:49 »
Na das wäre doch mal ein Fang,
geht bestimmt besser ab als ein Schwan oder eine Ente..... rofl
Der Pilot hieß aber wohl nicht Sully rofl

Nein im Ernst,
zum Glück war es ein Wasserflugzeug und kaum Verkehr auf dem Wasser.
Wo wäre ein normales Flugzeug wohl runter gegangen, wenn es so schnell ging?
Da sind doch rechts und links nur Berge, oder?

Aber auch sonst, wenn da ein Berufler kommt und es treibt ein
Flugzeug manövrierunfähig vor dem Bug, das wäre mies ausgegangen.
Grüße
Luke
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Offline dominik sabalo

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Re: Notwasserung eines Sportflugzeuges auf dem Rhein
« Antwort #2 am: 02 November 2017, 20:18:19 »
 :schock:
„Und als Du entschiedst, mein Gott, dass die Konföderation verlieren sollte, wusstest Du, dass Du zunächst Deinen Diener, Stonewall Jackson, aus dem Weg räumen musstest.