Autor Thema: NMEA Netzwerk Lowrance - Yamaha  (Gelesen 392 mal)

Offline Zampan0

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Re: NMEA Netzwerk Lowrance - Yamaha
« Antwort #30 am: 12 April 2019, 10:07:04 »

Damit da funktioniert, brauchst du noch das Lowrance Storage Device EP-85r
Der Plotter selbst berechnet sonst selbst nichts.

Das ist ja hart - die billigen Raymarine Dragonfly etc. können das angeblich out of the Box.
Dafür müsste ich ja dann doch noch ein Netzwerk aufbauen :tongue:
Ja, genau so ist es! (Zwar hat das Dragofly keine NMEA2000 Schnittstelle, aber bei den grösseren Geräten ist das so)
hat aber in meinem Fall Vorteile.
Ich habe mehrere Geräte (2 Plotter und 2 Instrumente).
Alle Geräte greifen auf das StorageDevice zu und haben die gleichen Daten in der Anzeige.
Wenn in einem Gerät den Tank auffülle, ist das bei allen 4 Geräten getan.
Bei Raymarine oder Garmin müsste das bei jedem Gerät extra gemacht werden und wenn ein Gerät nicht eingeschalt ist, kann es keine Daten erfassen.
Ich kann alle Geräte aus haben, wenn die Motoren laufen und trotzdem passt der Treibstoffzähler immer genau.

Bei einem Gerät ist das zwar nicht so wichtig, aber die Messung passt halt auch immer

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Re: NMEA Netzwerk Lowrance - Yamaha
« Antwort #31 am: 12 April 2019, 18:24:04 »
Mein Kabel ist da, Verlängerung dran, Stecker in den Bus, NMEA Stecker ins HDS, läuft! :grossefreude1:

Motor ist ein Yamaha F40 BJ.  2016.

Bilder habe ich nicht gemacht, sieht genauso aus wie bei Ace.




Offline Luke

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Re: NMEA Netzwerk Lowrance - Yamaha
« Antwort #32 am: 12 April 2019, 19:16:55 »
Klasse das es mit dem günstigen Kabel auch normal läuft  :freude:
Grüße
Luke
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Re: NMEA Netzwerk Lowrance - Yamaha
« Antwort #33 am: 12 April 2019, 19:34:22 »
Schau mal hier Luke:

https://ww2.lowrance.com/Global/Lowrance/Documents/NMEA/Yamaha_Engine_NMEA2000_Connection.pdf

Bischen runter scrollen.

Könnte das die direkte Verbindung vom  Yamaha >>> Lowrance ohne CommandLink sein?

Offline Luke

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Re: NMEA Netzwerk Lowrance - Yamaha
« Antwort #34 am: 12 April 2019, 19:50:11 »
Ja genau, das ist das Bild und das meinte auch ich dem Beitrag den ich hier geschrieben habe:
.....Und das ist auch bei Lowrance beschrieben.
.....
Denn in dem Dokument ist es auch so beschrieben wie ich meinte:
Zitat
If the Yamaha engine which is being connected to the NMEA 2000 ® network is not already connected to the
Yamaha CommandLink™ system
, then the Yamaha Engine Interface cable connects directly to the NMEA 2000 ®
connector under the engine’s cowling
. The NMEA 2000 ® connector is located on the starboard side of the engine
near the bottom of the cowling. It is a white, 4-pin connector, with only two wires connected, blue and white
Und den "2 adrig blau/weiß" Connector habe ich an meinem F40 dran.
...
[/quote]Das PDF ist schon etwas älter, das habe ich damals schon gesehen
und damals auch einen Beitrag gelesen in dem wohl ausgeführt wurde das es auch ganz ohne Bus gehen sollte.
Aber zampano erklärte ja das der BUS so empfindlich wäre das er das für nicht möglich hält,
also wirklich nur vom Gerät zum Motor ohne Bus/sonstiges nicht klappen dürfte.

Mittlerweile gehe ich davon aus das es egal ist welches Kabel man kauft.
Hat es vier Adern wie eures ist das auch egal,
da ja der Motor nur die zwei Signal Leitungen hat,
also stören die 12V auch nicht am Motor.

Und das in dem PDF abgebildete 2 adrige wir dann auch gehen.

Und auch beim Einsatz des Command Link sollte es klappen, da es ein nativer NMEA2k Bus wäre.
Also muss man da nur auf die Struktur achten und an beiden Enden terminieren,
dann kann man wohl auch einen Command Link mit einem schwarzen/roten nativen NNMEA2k Bus zusammen knüppeln.

Dann ist am Command Link ein Ende terminiert und am z.B. NMEA Starter Kit das andere Ende terminiert und dazwischen dann das Adapterkabel.
Die Speisung des Starter Kits kann man sich dann wohl sparen da es ja über das 4 adrige Kabel gespeist wird.
bei einem 2adrigen müsste man das Starter Kit dann aber wiederum speisen.

Lediglich beim Command Link Plus meint Lowrance gäbe es Unterschiede, weshalb man dabei ein echtes Interface bräuchte?
Grüße
Luke
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Re: NMEA Netzwerk Lowrance - Yamaha
« Antwort #35 am: 16 April 2019, 16:40:38 »
Ujüjü Luke, da blick ich langsam nicht mehr durch, bin kein Elektriker... :smiley:

Was mich interessieren würde: Wenn ich nun zwischen dem in der o. g. Bucht gekauften NMEA Kabel ein NMEA T-Stück einsetzen würde, dann hätte ich damit anzunehmend keinen NMEA Netzwerkanschluß?
Hintergrund meiner Frage ist, das in absehbarer Zeit mein Minn Kota gegen einen Motorguide oder Lowrance Frontmixer ausgetauscht werden soll. Den Frontmotor würde ich dann gern mit ans Live nehmen. Oder läßt sich z.B. der Motorguide direkt über ein langes NMEA Kabel mit dem Live verbinden?   

Offline Luke

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Re: NMEA Netzwerk Lowrance - Yamaha
« Antwort #36 am: 16 April 2019, 17:14:09 »
Naja, dir würde dann ein Abschlusswiderstand fehlen,
da du ja den am Command Link dann weg nehmen müsstest,
weil du ja mit einem T-Stück und einem weiteren Gerät dann den BUS erweiterst.



Wenn du noch einen Port am Command Link frei hast,
könntest du da evtl. den Motorguide dran hängen,
brauchst dann aber einen passenden Adapter zur Verbindung des Steckers vom Motorguide.
Theoretisch müsste da aber auch der gleiche Adapter wie der den du schon hast passen.
Der MG Stecker müsste männlich sein und dein Adapter müsste Buchse/weiblich sein?



Was aber in deine Denk Richtung geht:

Einfacher wäre ein Starterkit zu kaufen und mittels deinem vorhandenen Adapter dieses an dein Command Link zu klemmen,
um so den NMEA2k Bus einmal auf dem Starter Kit und einmal auf dem Command Link zu haben.

Also einen äußeren Port am Command Link
mittels deinem vorhandenen Adapter
an einen äußeren Port des Starter Kits zu verbinden.

An den beiden Enden (Command Link/Starter Kit die mit deinem Adapter verbunden sind)
darf dann aber kein Terminator (Abschlusswiderstand) mehr sein.
Terminatoren gibt es dann nur noch einen am anderen Ende des Starter Kits und anderen Ende des Command Link.

So bin ich der Meinung sollte das dann funktionieren!?
Dann kannst du alles kreuz und quer nutzen/anklemmen
und am Starterkit weitere Geräte/Sensoren/GPS Puck, etc. mittels T Stücken einhängen.

So wäre der Bus vom Command Link mit dem Starter Kit über deinen Adapter,
der dann einfach in der Mitte von beiden sitzt, verbunden.

Das ist mein Verständnis der ganzen Sachlage.

Ich zeige das mal anhand eines Fotos mit dem NMEA2K-Starter-Kit.
Stecker ist männlich und Buchse ist weiblich.



Und genau an dem "ENDE" des Command Link,
wo dein Adapter Kabel drin steckt, (Das muss am Ende einer Seite stecken)
darf dann eigentlich kein Terminator am Command Link dran sein.
Selbst wenn da einer wäre und es keine Probleme machen sollte,
wäre das eigentlich falsch. :wink:

Wichtig dabei ist zu beachten.

Wenn der Adapter 4-adrig zum Command Link geht,
darf am Starter Kit keine weitere, andere Quelle - Strom Zuführung erfolgen,
denn das wird dann über den Adapter mit Strom versorgt!

Wer die Strom Zuführung am Command Link vom Starter Kit trennen/entkoppeln
möchte und das Starter Kit mit einer eigenen Stromzufuhr versehen möchte,
der darf nur einen 2-adrigen Adapter benutzen!

Das könnte z.B. interessant sein,
wenn man den Starter Akku an dem das Command Link hängt vom sonstigen Gerätepark trennen möchte.
Dann kann eine am Benzin-Motor defekt werdende LIMA, die den Starter Akku lädt,
die Wandler Chips in den sonstigen Geräten am Starter Kit nicht beschädigen.


Ich meine dein Adapter hat eine Buchse, da er ja direkt auf dein HDS Live geht.
Falls er aber wieder Erwarten einen Stecker haben sollte, (Was ich aber nicht verstehen würde..)
dann muss der an das andere Ende des Starter Kits, was technisch keinen Unterschied macht.
Also nur spiegelverkehrt, eben den Terminator mit dem Stecker abziehen und den Adapter anklemmen.

Wäre klasse wenn das ganze einer der NMEA Gurus bitte abnicken oder verbessern könnte, Danke.  :-)


Und da ich meinen Motor direkt an das Starter Kit klemmen möchte,
ist er als Gerät anzusehen und nicht als Erweiterung vom BUS,
weshalb ich eigentlich einen Adapter benötige der einen Stecker hat.

Oder ich müsste den ans letzte T-Stück setzen, wo der Terminator mit Buchse sitzt
und den Terminator mit Stecker doppelt haben und den an den Geräte Abgang setzen.
Ich würde da behaupten das es am letzten T Stück egal ist
ob der Terminator am Geräteabgang oder der Weiterführung sitzt,
solange das ein Endstück ist.
So empfindlich kann der Bus ja nicht sein, das ihm das etwas ausmacht, oder?
Zumindest hat er sich bei mir z.B., bisher nie gestört wenn ich ein leeres T-Stück drin hatte,
da sollte es auch egal sein wo genau der Terminator sitzt, solange er am Ende sitzt?

Auch hier, wenn da jemand andere Praxiserfahrungen hat,
oder einer der Gurus aus der Praxis schon weiß das das nicht geht,
wäre es toll wenn ihr Bescheid sagt.



Grüße
Luke
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Offline the_ace

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Re: NMEA Netzwerk Lowrance - Yamaha
« Antwort #37 am: 17 April 2019, 07:53:39 »
Ganz grossartiger Post, Luke. Sowas gehört sticky.
Ich bin mir recht sicher, dass es genau so funktionieren müsste.
Käme nochmal auf einen praktischen Versuch an, aber meiner bescheidenen Meinung nach steht dem nichts im Wege.
Der Bus wird ja an allen Enden terminiert.